…………. – oder: Wie weit ist es wirklich her mit der Ernährungskompetenz des Verbrauchers und der Fähigkeit zu erkennen, was er wirklich vor sich hat? Jenseits von der Frage, was dann in dem drin ist (sichtbar oder nicht), was er mit eigenen Augen sieht.
Das Thema Antibiotika in Futtermitteln sorgt im Moment für Schlagzeilen. Die Frage, wie sich Verbraucher gegen schlechtes Fleisch schützen können, gilt aber nicht nur für Zeiten, in denen Antibiotika die Headlines bestimmen. Grundlegende Kriterien zum Fleischkauf finden Sie hier im Beitrag des BR.
Traurig, aber wahr in dem Zusammenhang eine andere grundlegende Frage: Wer kennt überhaupt noch, welches Fleisch er vor sich in der Theke liegen hat, wenn kein Warenschild mit Preis und Bezeichnung des Tieres, von dem es stammt und des konkreten Stücks es ihm verrät? Overkill an Kochsendungen hin oder her – wenn Sie für andere Sendungen Menschen auf/von der Strasse oder im Laden danach ansprechen, erlebt man erschreckende Unwissenheit. Von der Beurteilung der Angemessenheit von Preis und Qualität dessen, was ihnen dann vorliegt, noch nicht zu reden. Ernährungskompetenz des Verbrauchers – leider oft Fehlanzeige. Ebenso wie das Interesse daran, sich diese wirklich anzueignen. Motto: “Steht das denn nicht auf der Verpackung, was für ein Fleisch und von welchem Tier das ist?”
Bildquelle: Liz Collet














Vor ein paar Jahren entdeckte ich einen Erdbeerstand direkt in einer Tankstelle, an dem Bogen vor den Zapfsäulen.
Die Leute kauften dort wie verrückt Erdbeeren ein.
Keiner machte sich Gedanken über die Abgase, oder über die Benzol haltige Dämpfe.
@Tourix: Sie haben recht, es erstaunt mich auch, dass und wieviele Kunden von Tankstellen noch heute nicht nur verpackte Waren kaufen, die dort angeboten werden, sondern sogar im “Dunstkreis” des Sprits feilgeboten werden, obwohl auch das bereits in Medienberichten als ungesund berichtet wurde. Mir selbst ist das schon seit den 70er Jahren keine Versuchung mehr wert – da arbeitete einer meiner beiden Grossväter einige Jahre an einer Tankstelle mit dem hübschen blauem Logo und zu einer Zeit, als an Tankstellen noch Service üblich war, betanken natürlich auch. Seine damals auftretenden gesundheitlichen Beschwerden (ua Magen) wurden von seinem Arzt auf eben diese Dämpfe zurückgeführt. Zwischenzeitliche technische Verbesserungen an den Zapfsäulen hin oder her – Tanken muss als Autofahrer sein, Lebensmittel von dort für mich persönlich nicht.
Pingback: Fleisch! « Smooth Breeze 7's
Pingback: Damit Sie mal was Praktisches lernen….. | Jus@Publicum
Pingback: Damit Sie auch mal was Praktisches lernen – Folge 2 | Jus@Publicum
Pingback: Fleisch II « Smooth Breeze 7's