Auch wenn Sie wieder nicht auf mich hören werden [Ich weiss das, ich sehe es an den Blogstatistiken, nicht nur diesen
]. Und ich weiss auch, es ist ungefähr so wirkungsvoll, wie die Aufforderung “Sehen Sie da jaaaaaa nicht hin”.
(Und zu Aufforderungen dieser Art und wie man sie einsetzen kann und wo und welche strafrechtliche und andere Relevanz das haben kann, komme ich später noch. …. Sie haben ja noch ein paar Posts heute vor sich, hier, Gemach, Gemach, also)
Also: Es ist wieder passiert. Handelsblatt und Espresso frühmorgens. Das ist eine unheilige Allianz, eine diabolische Symbiose. Lacherstickungsanfalltaugliches Mittel. Aber hören Sie wenigstens in DEM Punkt auf mich: Nicht Handelsblatt lesen und gleichzeitig das kleine Schwarze aus der Tasse, DEN kleinen Schwarzen aus der Espressotasse. [Sorry, aber Sie wissen ja um die Anforderungen an die geschlechtsneutralen Formulierungen an das Bewerberprofil meines Espresso, der für die nächsten Tässchen Schlange steht
]
Nun denn: Nicht nur die ARD hat – Sie wissen schon: dieser Beitrag hier - die Wirtschaft als quotentauglichen neuen Trend im öffentlich-rechtlichen Fernsehen entdeckt. Wie es der SPIEGEL online mit Blick auf die Quote in Worte fasst. Auch das Handelsblatt beschäftigt sich mit diesem Kommentar damit, wie die ARD als einer der öffentlich-rechtlichen Sender mit einer
“fairen und kritischen Unternehmensberichterstattung ein Millionenpublikum erreiche. So wie bei der ARD bei den Reportagen über McDonalds und Lidl.”
Was auf den ersten Blick und in den ersten Zeilen dieses Beitrages anerkennend wirkt, wird aber nicht nur durch eingeblendete Banner zu vorangegangenen Beiträgen (diesem und jenem gegen getestete Märkte) im Handelsblatt durchsetzt unterbrochen, die eine kritischere Rezension der Martkchecks der ARD und der anderen öffentlich-rechtlichen singen. Sondern schliesst selbst am Ende des Beitrages mit einer Bemerkung, dass kritische Berichterstattung anders aussehe. Als eben, ja eben bei den Marktchecks der ARD (des SWR), der öffentlich-rechtlichen Sender. [Was vor allem dann schuld daran sei, dass viele Manager eben nicht so gern die Tür aufmachen, um Berichterstattung zu ermöglichen - oder wie? Also: nicht kritisch genug? Oder ZU kritisch? ] Hmmmmm….. also das Handelsblatt meint, die haben alle nicht den richtigen Biss, ja? , Okäääääy…. der Meinung kann man ja sein. Und über das Thema wird ja nicht nur beim Handelsblatt dieser Tage querbeet bissl diskutiert. Also, warum nicht ein Beitrag, zB im Handelsblatt, ein kerniger, einer mit richtig viiiiel Biss – wer würde den nicht gerne dann auch lesen, n’est-ce pas? Denkt sich Lizchen. Und siehe da: Wie beruhigend – das Handelsblatt selbst sorgt da wirklich für Abhilfe. Auch heute. (Und jetzt, stellen Sie doch büüütttööö den Espresso weg…..JETZT!.…und dann….) sehen Sie selbst….. HIER.
click@Bild für Fullsize-View, Screenshot Handelsblatt, Main Page, 18.1.2012
Der finanziell unterstützte, ähh…..pardon: unterstützende Beitrag des Handelsblatts…im Handelsblatt. Damit Sie – preisgünstig – den richtigen Biss viel (ernährungs-) leichter finden. [Sagen Sie nichts ------ ich hatte Sie gewarnt.... aber .....Sie hören ja nie auf mich....;-) .......]
Heiteren Start in Ihren Tag.


















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