Wie versprochen, folgt diesem Rätsel natürlich auch die Auflösung, die von den Mitratenden in den Kommentaren hier immerhin in “Teamwork” jeweils teils und im Ergebnis gemeinsam erraten wurden.
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Es handelte sich um Innereien vom Reh, was was dabei war, siehe die Slideshow mit darin eingefügten Hinweisen. Überrascht (keine Kritik, nur wirklich unerwartete Überraschung) war ich, dass es in anderen Foren, die sich mit Food und Lebensmitteln beschäftigen, trotz dort noch lebhafteren und viel mehr Kommentaren und Miträtselnden (insgesamt haben sich 124 Rätselnde mit einem Tip beteiligt, was es sein könnte, davon 119 in diversen Foodforen) dazu nicht einmal ansatzweise erraten wurde, von den abgebildeten Innereien wurde von manchen Niere, von anderen nur Herz erkannt, das Tier, von dem es stammt gar nicht und von niemandem Tier und alle Organe. Zumindest die Innereien zu erkennen, wenn auch vielleicht nicht exakt das Tier hätte ich anteilig bei mehr Mitratenden vermutet. Auch beim Tier überraschten mich manche Vorschläge, die beim Blick auf die Grössenverhältnisse von Sieb, Messer und den Lebensmitteln, eigentlich nicht wirklich in Betracht kommen konnten – und im Besonderen bei Mitgliedern von Hobbykoch-Foren und Communities erstaunt, wenn hier Innereien vom Huhn (nicht Pute, obwohl auch die nicht so gross sind, andere Form bei Herz haben) vermutet werden. Ich bin mir nicht sicher, ob es einfach daran lag, dass Innereien von vielen generell als Lebensmittel eher wenig verwendet werden und daher auch nicht beachtet, gesehen und erkannt, oder ob Lebensmittel, wie Fleisch und andere ohne Verpackung wirklich zunehmend weniger erkennbar sind. Und was das über die Bereitschaft von Verbrauchern, Kunden, Konsumenten aussagt, dem was sie täglich zu sich nehmen, einen Blick mehr, das Interesse zu schenken, das sie sich wert sein könnten. Und was als ernährungsbewusstsein und Ernährungskompetenz real vorhanden und gepflegt und an sich selbst als Bedürfnis und Anspruch damit auch an den Handel und die Lebensmittelproduktion und -industrie gestellt wird. Auch, wenn dieses kleine Rätselbeispiel dafür sicher alles andere als repräsentativ und – wegen des abgebildeten Lebensmittels – auch sehr spezifisch war und ist. [Allerdings... würde ich persönlich die Wette wagen, dass weniger als 50% Befragte wüssten oder erraten würden anhand eines Fotos, was ein Rosenstück ist. Oder ein Bürgermeisterstück. Wie es aussieht und von welchem Tier man es bekommt...aber das ist nur so meine klitzekleine, unbeachtliche persönliche Schätzung und Meinung. Und wenn Sie sich einen Spass machen wollen, fragen Sie doch bei Gelegenheit einfach mal einen der Mitarbeiter einer Fleischtheke nach einem solchen..... und ich wäre mir nicht sicher, wie - unterschiedlich? - die Ergebnisse ausfallen, je nachdem ob Sie in einer Metzgerei bzw Fleischereifachgeschäft oder an der Fleischtheke eines Supermarktes danach fragen
].
Ach ja: Das Tier, das mir seinerzeit als nett gemeinter “Bonus” für die im Übrigen natürlich ganz normal honorierte anwaltliche Arbeit eines Mandanten - einem “langgedientem” Schäfer – von diesem ins Haus gebracht wurde und das einige Herausforderung beim Zerlegen in Einzelteile stellte, war ein Lamm. Aus seiner Herde. Und – zum Glück – nicht ein “Beweismittel”, wie ich zunächst befürchtet hatte, als er mit dem grossem Platiksack und den verschmitzten Worten und Schmunzeln in seinem wettergegerbtem, über siebzigjährigem Gesicht und seinem Rauschebart an einem eisigen Januarabend lang nach Büroschluss in unserem Büro erschien . Denn Hundebiss-Schäden von Schafen und Lämmern gehörten zu den leider immer wieder, rund 3-6 Mal im Jahr bei ihm erlittenen und Schäden in der Begegnung mit Münchner Hundebesitzern, deren grösseren und kleineren Wuffies nach Ansicht ihrer Besitzer “nur spielen, aber nichts tun”. Die aber spätestens bei einer Schafherde in einem der Münchner Parks, der zu den grössten weltweit gehört und in dem er völlig legitim seine Herde u.a. hatte, ihren Jagdtrieb hundefröhlich wiederentdeckten und auslebten und davon eben nicht durch vermeintlich Folgsamkeit nach sich ziehende Zurufe ihrer Besitzer abzubringen waren. Ebenso unerwartet wie das Verhalten ihrer kleineren oder grösseren Lieblinge traf Hundebesitzer dann die weitere Erkenntnis: Hundehaftpflichtversicherungen SIND sinnvoll. Eben leider nur, wenn man sie hat. Bei allen Fällen, die ich seinerzeit zu regulieren hatte, war das nur einmal der Fall. Und selbst da hatte der Hundebesitzer den Schaden nicht regulieren und nicht einmal seiner Versicherung melden wollen.
Zum Thema Haftpflichtversicherungen, einschliesslich “Hundehaftpflicht”, demnächst ein gesonderter Beitrag.














http://jusatpublicum.wordpress.com/2012/01/11/das-pure-fleisch/
Wir haben uns der Natur und der Essensgewinnung entfremdet. Die Bauern werden inzwischen regelrecht bedroht, wenn sie es wagen die Wege durch die Felder zu benutzen und auch noch zu beschmutzen. Bei einem kürzlichen Test waren 15 jährige nicht in der Lage 4 Laubbäume zu nennen. Es kamen Bäume wie Tannenbaum und Christbaum heraus.
Achja die Hunde. Hier (Rhein-Main-Gebiet) werden regelmäßig Tiere gerissen. Einem Jäger ist mal der Kragen geplatzt und hat in der Zeitung die blutigen Details beschrieben.
Ein Hundefachmann sagte mal: “Man benötigt keinen Wesenstest für Hunde, sondern einen Idiotentest für die Halter.”
Ich kann Ihnen da – leider – nur zustimmen: Was Hunde und Hundehalter angeht, auch wenn es unter letzteren sicher viele Verantwortungsbewusste geben mag. Mehr noch erstaunt mich, bei all den Wissensendungen, wie wenig eben so ganz banal scheinende Selbstverständlichkeiten bekannt sind. Oder noch in Schule und Grundschule teils sehr gut vermittelt werden, aber im Laufe schon der Schulzeit als weniger interessant als alles rund um Multimedia, Internet und Technik verdrängt zu werden scheinen. Wer – im Sommer bei einer Familie mit Kindern mit eigenen Augen und Ohren erlebt – Vogelgewzitscher als zu laut und störend erlebt, weil sie zwischen dem noch zu hören waren, was über die Kopfhörer des Iphones bzw MP3Players zu hören war, wird vermutlich weder Vögel nach Aussehen und Gefieder, noch nach ihrem Gesang und Gezwitscher unterscheiden können…oder wollen…
Und noch weniger Bäume, Blüten oder anderes erkennen oder gar noch wissen, was davon essbar sein kann – und u.a. gesunde und sogar kostenlose Nahrung….
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