Scheint beinahe so. Wenn man die Reaktion zu lesen bekommt im Vorfeld eines neuen und aktuellen Produkttests. Kommentare der zum Test Eingeladenen oder Nichteingeladenen. In beiden Gruppen klingt ein bisserl arg an manchen Stellen “Omis Parfum….och nööööööööö bloss nicht”.
Und das in einer Zielgruppe von Kunden, Testern, bei denen man quer durch einen nicht zu vernachlässigenden Anteil nicht immer den Eindruck gänzlich abwehren kann: Hamstern, was geht, wenn’s nix kostet, ausser kostenlos bissl was tun mit Testen.
Ja, ich gebe zu, ein bisserl hart, das Urteil, aber sehen Sie es mir nach, ich mache derlei seit rund 10 Jahren mit Tests aller Art und mit dem Potential der “social media life Märkte” und des Internets auch für Produkttests habe ich von Anfang an auch da viel gelesen und gesehen, was dieses Urteil nicht grundlos formuliert, ganz nach dem Prinzip, das auch andernorts für viele gilt: “Wes Brot ich ess….” wirken dann manche Berichte der Produkttester. Ein Thema für sich – und rund um die Frage der Valididät von Umfragen und deren Statistiken auch bei Produkttests, die Sie dann wiederfinden in den nächsten Commercials, wenn es da zB heisst: “98% der sowieso-Leserinnen haben der xy Antiaging-Creme die Bestnote gegeben und würden sie ihrer Freundin empfehlen” etc. Dort nämlich landen dann die Zahlen und Ergebnisse von Tests, Umfragen und anderen Instrumenten letztlich auch. Und nicht nur in Blogs einzelner Testteilnehmer, deren FB- und Community-Accounts usw. Damit bestätigt sich durchaus real, dass sie den Markt und Produkte ja “irgendwie” mitbestimmen und ob und wie ein Produkt auf dem Markt bewertet wird. “Irgendwie und irgendwo” theoretisch bisserl Markt- und Verbrauchermacht? Hmmmm….. darüber kann man ein Buch schreiben. Und darin wäre dann eine der nicht unwichtigen Fragen eben die, wie subjektiv Marken, Produkte und Unternehmen wahrgenommen werden und………… eben nicht unvoreingenommen, neutral bewertet, Meinungsbildung darüber weiter betrieben wird. Positiv. Oder mit Negativimage.
Es gibt doch scheinbar tatsächlich renommierte Produktmarken, ……bei denen es “peinlich” (?) wäre, das Produkt zu altmodisch (?) , als dass selbst Tester, die sonst ratzfatzundquerbeetallesundjedes testen würden (siehe oben, weil und wenn es nix kostet) es nicht mal testen oder gar weiterverschenken würden. Weil mit einem Produkt manchem zuviel Omi und Muff, nein eben: Duft alter Generationen anhaftet. Altersdiskriminierung eines Parfums?
EIN Teil der Altersdiskriminierung. Wenn Kunden oder Tester eines sogar neuen Parfums sich diesem nicht einmal mit Neugier auf Unbekanntes, Neues nähern und öffnen wollen, wenigstens mal den von Molanus entwickelten Spezialverschluss öffnen und schnuppern, der die Ausdehnung des Parfums bei Wärme zulässt? (Jaaaaa, Sie kennen mich, ich habe ein Faible für technische Tüftelerfindungen aller Art und kindliche Entdeckerfreude beim Ausprobieren von allem).
Ein anderer, zweiter Aspekt der Altersdiskriminierung folgt eine Ebene weiter, nämlich bei der Altersgruppe und ihrer Auswahl bei den Testern durch diese selbst: Wen lassen sie ihrerseits an dem Produkttest teilhaben und -nehmen? Und warum oder warum nicht?
Und last not least: wie steht es denn mit Ihnen ? SIE und 4711? Kennen Sie es? Nur dem Namen nach? Oder haben Sie ihn selbst schon probiert? Sehen Sie mich jetzt mal bitte nicht an, als wäre das der Moment für Kreuze, spitze Holzpfähle und Knoblauch
Wir befassen uns ja nicht einfach mit Werbung, sondern mit Altersdiskriminierung. Noch dazu mit einer Marke und einem Unternehmen, das in mehr als einer Hinsicht rechtlich interessante Fragen selbst aus heutiger Sicht berührte. Mit Auskunftspflichten hinsichtlich der Zusammensetzung seines Produkts konfrontiert. Diese unternehmerisch pfiffig parierend.
Dazu Marken-Rechtsstreitigkeiten mit der Konkurrenz. Pssssst…”Eau de Cologne”. Und “Farina”. Mehr sage ich nicht. Und anderes mehr, das Juristen die Augen glänzen lassen könnte.
Also bitte nicht das Näschen gerümpft und mal ganz ernsthaft: Kennen Sie es? Und wenn ja: Den Klassiker ………………Oder die neuere Duftkreation, bei der eine ganze Duft- und Body-Care-Linie mit 4711 NOUVEAU COLOGNE geschaffen und der Klassiker frischen, coolen Wind erfahren hat?
Ok, ich mache es Ihnen etwas leichter und fange mal an, mit dem Geständnis: Ich kenne es auch nur von meinen Omas. Und weil ich immer die Miniminiminifläschchen bekam. Und die Erfrischungstüchlein. Die einen landeten in dem aus einem Rama-Karton gebastelten Kaufladen. Und Fläschchen wie Tücher waren bei mir und sind bei mir Im Kopf noch immer Düfte von Sommer, meinen Omas und nostalgisch abrufbar, noch immer mit beidem und Kindheit verbunden. Abrufbar, wie das Gehirn eben neurobiologisch sachlich oder die Erinnerung emotional über den Duftsinn am intensivsten und nachhaltigsten speichert und…………….verknüpft. In meinem Fall: Mit Positivimage. Auch ohne es seit Kindheit je wieder selbst verwendet zu haben. …….Kein schlechter Ausgangspunkt, um einfach mal wieder schnuppern zu gehen. Seit es ……….mehr als nur eine neue Duftlinie auch dort zu entdecken gibt. Und ich bin – nicht nur, aber vor allem, wenn es um Duft und Gerüche geht und daher besonders – bei Parfum eine äusserst diffizil zu überzeugende Zielgruppe…..[der Satz "Jemanden nicht mehr riechen zu können" wurde für mich erfunden, be sure.] Und bei Parfum falle ich in die Kategorie: Weniger ist mehr, viele Jahre lang immer nur ein oder zwei verschiedene Parfums ……wohlausgesuchte feine Noten, und daher gern über Jahre genutzt….bis…. der Sinn….der Duftsinn….. ganz von selbst nach etwas anderem zu suchen beginnt…. schnuppernd….. und sich gleichsam so etwa alle 7 Jahre sinnlich häutet.... und ganz allein intuitiv, nonrational findet, was ihm gut tut….
Nebenbei………. schadet es ja nicht, mal hier reinzuschnuppern. Oder auch da. Schon, weil isch ja Altersdiskriminierung gaaaaaanz schlimm finde.
Mehr zum Thema Altersdiskriminierung im Arbeitsrecht habe ich jüngst comme toujours avec sourir et avec plaisir hier gelesen.
Und das haben Sie ja sicher schon entdeckt, ….oder nicht? Dann aber fix. Halten Sie sich auf dem Laufenden. Sie wissen schon…gegen die Alterserscheinungen. Und die Überalterung des Wissens, gegen die wir ja alle täglich anlesen, anlernen, anradeln (Sport macht das Hirn ja mit fit, heisst’s …wer also viel rennen muss…..öh…?), ankämpfen…. und JUStament gerade als Juristen zuallererst bei und an uns selbst…. ……
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Heiteren Tag,……… wo immer Sie hineinschnuppern…. werden. (Gern auch hier und zu den Videos und mehr dort). Lesend. Schnuppernd. Geniessend. Und ich zaubere……hexe…. jetzt noch einen Duft in Ihre gute Laune….bevor meine longlonglong-to-Do-Liste mich heute kapert: Ich sage nur: Psssssst……frischgemahlener, frisch und heiss und schwarz gebrühter Espresso mit feiner Crema……. Hmmmmmmmmmm …was für ein Duft. Und schon gehört ein Teil der cerebralen Leistungsteilchen Ihrer Neurobiologie mir. Ok, …mir …und dem Espresso. Bis Sie die Lust darauf stillen können. Auf den Espresso, naturellement !
Ende der Werbepause. Ran an die Arbeit und das Zwirbeln der §§. Huschhhh!













