Eine ziemlich teure Doch-Nicht-Schein-Ehe…..

Taschengeld © Liz Collet

Taschengeld © Liz Collet

Obwohl nach und nach sämtliche angeblichen Beweismittel für eine Scheinehe in sich zusammengefallen sein sollen, welche man einem Deutschen und seiner ihm angetrauten Weissrussin unterstellte und strafrechtlich vorgeworfen hatte, wurde nicht etwa ein Freispruch daraus, sondern eine Einstellung des Verfahrens gegen beide gegen Geldauflage: 3.000 Euro für den Ehemann, 2.500 Euro für die Ehefrau.

Wie hoch die Anwalts- und Verfahrenskosten für die beiden am Ende waren, ist nicht genannt. Die Geschichte dazu HIER.

Also irgendwie versteht Lizchen da mal wieder was nicht: Bisschen Scheinehe gibt es doch wohl so wenig wie bisschen schwanger, bisschen geschieden oder bisschen tot? Oder?

Wenn also keine Beweise vorlagen, bzw alle entkräftet und nur einseitig ermittelt und dargestellt worden seien und wegbröckelten………..bleibt wegen vielleicht doch bissi Scheinehe doch bissi Strafe (zu ver-)hängen? Und an den Beteiligten der Makel einer wohl doch nur Scheinehe?

Hmmmm.

Also – es gibt ja Leute, die gehen selbst bei einem Freispruch bis zum BGH………wenn sie sich in den Begründungen eines Urteils noch immer nicht reingewaschen und rehabilitiert genug sehen…………

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Über Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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