Gefährliche Energiesparlampen – Risiken und Retourlogistik

Licht  aufgegangen? © Liz Collet

Licht aufgegangen? © Liz Collet

Die von der EU anstelle der bisherigen Glühbirnen vorgeschriebene Energiesparlampe birgt (nach wie vor und zunehmend) ernste Probleme für Mensch und Umwelt. 

In diesem Beitrag von Plusminus erfahren Sie mehr, wie gesundheitsschädlich die Lampen für Menschen sein können und wer sie überhaupt noch zurücknimmt.

 

Fällt eine Energiesparlampe herunter und zerbricht, nunterfällt und zersplittert, wissen viele nicht, wie schnell sich das in den Lampen enthaltene Quecksilber im Raum verteilt.

So wird im Beitrag geschildert, wie ein vierjähriger Junge in der Nähe einer zerbrechenden Energiesparlampe war und einige Zeit darauf seine Haare verlor. Auch vier Jahre später hat der Junge keine Haare mehr – für den behandelnden Arzt besteht kein Zweifeln an Quecksilber als Ursache für diese Symptome.

Das Umweltbundesamt hat 2010 untersuchen lassen, wie viel Quecksilber aus zerbrochenen Energiesparlampen austritt. Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass „… beim Zerbrechen der Lampen Quecksilber in Mengen freigesetzt werden kann, die gesundheitlich durchaus bedeutsam sein können.“

Lüften wäre also erste Maßnahme nach dem Zerbrechen einer solchen Lampe, das aber wissen wenige selbst 5 Jahre nach Einführung der Lampen; auch erkennen Verbraucher selten die Bedeutung des chemischen Zeichens Hg für Quecksilber auf der Verpackung.

Ein weiteres Problem ist die Entsorgung. Der Beitrag befasst sich auch mit dieser Frage und dem nicht überall vorhandenen Rücknahmesystem lightcycle, das darüberhinaus selbst auch Risiken beinhaltet.

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Über Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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3 Antworten zu Gefährliche Energiesparlampen – Risiken und Retourlogistik

  1. Rene (@re_wapp) schreibt:

    Sehr schön zusammengefasst. In einem Punkt allerdings glaube ich da etwas anderes. Die EU schreibt die Benutzung der Energiesparlampen gar nicht vor. Sie können alternativ auch LED-Lampen nutzen. Das mache ich im ganzen Haus, kostentechnisch sind die kaum teurer, selbst wenn man zu Markennamen wie Philips oder Osram greift und das „Bruchproblem“ besteht nicht.

  2. Liz Collet schreibt:

    @Rene (@re_wapp) Danke schön für den Kommentar, Sie haben natürlich recht mit der Formulierung bei der Energiesparlampe, LED -Lampen sind ebenso erlaubt, wie (derzeit noch) Halogen-Leuchten. Auch da zankt man bereits um Verbote http://www.derwesten.de/politik/bruessel-will-halogenlampe-verbieten-aimp-id9468897.html . Ich selbst nutze derzeit Eco Halogenbirnen für die aktuell genutzten Tischlampen und zwei Deckenleuchten in der neuen kleinen „Burg“. Wohnungen mit Dachbalken und Holzdecken hier im Blauen Land machen Tisch- und Stehlampen praktikabler und schöner als Deckenmontagen. 🙂 Noch ersparte ich mir daher den Wechsel auf LED. Nach dem Umzug im Spätsommer bringt nun die Suche nach ein paar noch neuen Tisch- und Schreibtischlampen wohl auch die Fragen mit sich, welche für die auf längere Sicht dann nötigen Leuchtmittel am besten sein werden. *seufz*. (nicht auf meiner Prioriätenliste weit vorn)

  3. thomrosenhagen schreibt:

    meine vergeböliche Rede seit Jahren http://www.queckset.wordpress.com

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