TV-Tagestipps zum Thema Gesundheit: Entgiften, Entschlacken und die Sache mit dem Blut

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Nahrungsergänzung, Nahrungsersatz © Liz Collet

Für viele beginnt mit dem heutigen Aschermittwoch (wieder mal) die Zeit des Maß-(band-)haltens, des Fastens, des Entschlackens, der verschiedensten Methoden des Heil- oder Diätfastens.

Zur „Reinigung“ von Seele und Geist die einen.

Zur Gewichtsreduktion die anderen. Oder weil sie einfach wieder in ihre Hose passen wollen, ohne Verbote, ohne Diät, ohne Waage einfach „frühlingsfit“ werden wollen, wie Andreas Modery, der einigen aus der „Männer-WG“ als einer der drei „starken Typen  mit den Markenzeichen Gartenschere, Küchenmesser und Schlagfertigkeit“ von WiB bekannt ist.  Wie er das mit einem 6-Wochen-Plan schaffen und machen will, unterstützt von einer Expertin, sehen Sie hier, wo auch der Übersichts-Plan für die 6 Wochen zum Download verfügbar ist und hier auch eine detailliertere Übersicht für die erste Woche.

Und dann gibt es noch die dritten derjenigen, die zwischen Fasching und Ostern den Verzicht üben, die beides wollen: Körper und Geist entschlacken.

Bei Ernährung. Bei Konsum unterschiedlichster Art.

Mancher bedient sich dabei allerlei unterstützender Mittelchen und Präparate, die sich längst nicht mehr nur auf sog. Diätpillen beschränken. Der Markt hat den Entschlackungs-Hype mit eigenem Sortiment im Regal befüllt, der Überfüllung und Übersättigung nicht nur an Kalorien, sondern (angeblich) bösen Schlack- und anderen Stoffen entschlacken soll.
Über Sinn und Zweck sog. Entgiftens und Entschlackens des Körpers durch Fasten und Heilfasten selbst wird ebenfalls schon länger kontrovers diskutiert.

Ist Entschlacken sinnvoll oder purer Hokuspokus?

Richtig ist, dass unser Körper laufend mit unterschiedlichen Giftstoffen fertig werden muss, die wir durch Nahrung, Atemluft und sogar über die Haut in uns aufnehmen. Die Funktion für das Aussortieren der unerwünschten Stoffe übernehmen massgeblich die drei großen Entgiftungsorgane Leber, Darm und Niere.
Ob und wie wir ihnen dabei aktiv helfen können, ist Thema der heutigen Sendung rbb Praxis, die sich dabei auch mit Heilfasten oder Entgiftungs-Präparaten aus Apotheke und Drogerie befasst.

Mi 18.02.2015 | 20:15 – 21:00
rbb PraxisDas Gesundheitsmagazin

Weitere Themen der Sendung:

Klare Sicht statt Grauer Star: Live-OP am Auge

Getrübte Augenlinsen beim Grauen Star (medizinisch „Katarakt“) können heute schnell und schonend durch Kunstlinsen ersetzt werden. Die rbb Praxis ist live dabei, wie in einer großen Augen-Tagesklinik in der Prignitz so ein Linsenersatz durchgeführt wird. Außerdem wird berichtet, welche Kunstlinsen es gibt und worüber man sich bereits vor der Auswahl der Praxis oder Klinik informieren sollte.

Notfall Blinddarmentzündung

Es gibt keine Untersuchungsmethode, die eine Blinddarmentzündung mit Sicherheit bestätigen oder ausschließen kann – für Betroffene eine schwierige Situation, die zu unnötigen Operationen führen kann. Das Ermessen und die Erfahrung der Ärzte spielen bei der Entscheidung für oder gegen eine OP eine wesentliche Rolle. Denn wird eine Blinddarmentzündung verkannt oder ihre Gefahr unterschätzt, kann das lebensgefährlich werden.

Angeborene Immunschwäche SCID – Screening könnte Leben retten

Bronchitis, Lungenentzündung, eitrige Pusteln – bei solchen schweren Entzündungen kann ein unerkannter angeborener Immundefekt (SCID – engl.: severe combined immunodeficiency) die Ursache sein. Doch oft wird die Krankheit übersehen. Manche Experten nehmen sogar an, dass nicht wenige der betroffenen Kinder an mit der Krankheit verbundenen Komplikationen sterben, ohne dass jemals die richtige Diagnose gestellt wurde. Dabei könnten Neugeborene, die diesen Gendefekt haben erfolgreich behandelt werden, wenn die Krankheit rechtzeitig entdeckt würde.

Quelle: rbb – Praxis – Gesundheit

Einen weiteren TV-Tipp habe ich für Sie unmittelbar im Anschluss an die Sendung um 21:00 Uhr: Böses Blut.

Eine Reportage, die unlängst bereits in der ARD gesendet wurde und in einer Vielzahl interessanter Aspekte nicht nur für Patienten, sondern auch Anwälte sehenswert ist zu einer als Kehrtwende in der Intensivmedizin bezeichneten Entwicklung. Ob der Begriff der Kehrtwende dabei zutreffend ist, darf allerdings – meiner Meinung nach –  mehr als hinterfragt werden, wenn man nicht zuletzt an der Reportage selbst sehen kann, dass es zwar kritische Stimmen von Intensivmedizinern und Experten gibt und deren gute Gründe, die bisherige Praxis in Frage zu stellen. Aber heftigen „Gegenwind“ gegen diese Stimmen und der anhaltenden Praxis der Intensivmedizin bei Bluttransfusionen.

Worum geht es? Bluttransfusionen können Leben retten, retten vielfach Leben, wenn sie nach Unfällen und großen Operationen bedrohliche Blutverluste ausgleichen.

Jedoch zeigen immer mehr Analysen die Gefährlichkeit und Lebensgefahr, die von Bluttransfusionen ihrerseits ausgeht. Doch ist das Geschäft mit dem Blut nach wie vor höchst lukrativ.
Die Patienten wissen davon nicht nur als Laien nichts. Sondern auch deswegen, weil in der Praxis in der Regel weder Ärzte noch Betreiber des Blutspende-Systems  Interesse an Aufklärung haben. Die einen begründen das mit (vermeintlichem) Mangel an Alternativen und dass Aufklärung nur unnötig Panik schüre. Andere haben kein Interesse an der Gefährdung ihres Geschäftsmodells.

Und Fakt ist: Blutspenden werden auch in Zukunft für Notfälle gebraucht.

Der Film „Böses Blut“ von Ulrike Gehring zeigt, dass dennoch ein Umdenken in der Intensivmedizin unausweichlich ist. Er zeigt bisher unbekannte Risiken von Transfusionen auf und stellt  Ärzte vor, die gemeinsam an Alternativen arbeiten. Und dabei auf viele Widerstände stoßen.

Den Film empfehle ich auch deswegen, weil er für Anwälte und Patienten eine Reihe Aspekte bietet zum Nachdenken über Folgen für Art, Inhalt und Zeitpunkt der Aufklärung von Patienten über Risiken der Bluttransfusion für ihre jeweiligen etwaigen Behandlungen bei Operationen, rechtliche Folgen unterbleibender ausreichender Aufklärung darüber und wie diese im Fall des Falles im Mandat und mit Blick auf bisherige Rechtsprechung und erforderlicher prozessualer Geltendmachung von Ansprüchen zu berücksichtigen wäre.

Mi 18.02.2015 | 21:00 – 21:45
rbb – „
Böses Blut“

Sie können die Reportage, die im November 2014 in der ARD ausgetrahlt wurde, derzeit auch HIER in der ARD- Mediathek sehen

Böses Blut: Blutspenden – die unerkannte Gefahr
26.11.2014 | 44:18 Min. | Verfügbar bis 25.02.2015 | Quelle: SWR

Nahrungsergänzung, Nahrungsersatz © Liz Collet

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Über Liz Collet

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