Goldgrube Müll – {nur} für Unternehmen, die davon leben

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Gelbe Tonne © Liz Collet

Vielen ein unbeliebtes Thema (nicht nur denen, die ungern den Müll hinunterbringen zur Tonne , genauer: zu den Tonnen), aber Abfall ist (für davon lebende Unternehmen) wertvoller als viele glauben. 

Für diejenigen, die angefangen von der Werbung und Verpackung und dem Handel davon leben, der mit Verpackung Kunden fangen will, Produkte zu kaufen. Und die oft weniger in und hinter der Verpackung für sein Geld bekommen, als sie nicht nur bei Mogelpackungen glauben. Bis hin zu den Unternehmen, die bei der Entsorgung von Verpackung und anderem Müll ihren Gewinn machen.

Im Blog wurden dazu bereits regelmässig Beiträge veröffentlicht, dazu mehr in den Links am Ende des Posts.

Und zugleich zu wenig wert, um ihn erst heimzutragen und die Tonne damit voll zu machen und dann wieder loswerden zu müssen. Im Turnus.

Aber der Reihe nach:

Nicht nur Rohstoffe bringen Geld, sondern auch unsortierter Müll.

Aber : Wie sinnvoll ist unser Abfallsystem? Mit diesem Thema befasst sich die Reportage „Goldgrube Müll – Das Geschäft mit unserem Abfall“. Darin wird auch dargestellt, welcher Müll wo entsorgt wird, welche Kosten der Verbraucher bereits beim Einkauf dafür vorab zahlt, die für die Entsorgung anfallen, welche Kosten er noch bezahlt und wo er (eigentlich) solche weiter einsparen kann und wie Pfandrückgabe (nach wie vor) schwierig abläuft.

Mülltrennung wurde 1991 eingeführt. Fast ein Vierteljahrhundert danach eine interessante Reportage, was daraus wurde. Und über Hürden beim Verbraucher.

Btw…….wie oft kaufen Sie verpackte Ware, wie bei Obst oder Gemüse und wie im Beitrag bei der Kundin Frau Langlotz zu sehen?

Und selbst wenn Sie diese im Markt nur so vorfinden: Wie oft tragen Sie – so wie die Kundin in der Reportage – eingekaufte Ware auch noch so verpackt nach Hause wie diese? Anstatt wenigstens solche Warenverpackung direkt dort zu lassen, im Laden? In den Abfallbehältern, die gleich nach den Kassen dafür stehen?

Ich brauche weder Netze, noch Tüten oder Verpackungsschalen von Kartoffeln oder anderem Gemüse, Obst und Kartonagen, mit denen andere Produkte noch zusätzlich umverpackt werden. Ich habe wenig Lust auf zu viel Müll und seine Sammlung und Verwahrung in Keller oder Abstellkammer oder gar Wohnung, bevor dieser turnusmässig alle paar Wochen in den Tonnen geleert oder abgeholt wird.

Sie stören mich nicht nur beim Müll, sondern bereits vom Umfang beim Einpacken in meine Einkaufstasche und Korb. In beide passen die eigentlichen Waren besser, wenn überflüssige Verpackung bereits im Laden bleibt. Und sie tragen sich über der Schulter oder an der Hand vielleicht nicht vom Gewicht, aber vom Volumen bequemer. Zumal in meinem Fall stets und seit Jahren per pedales  und per pedes nach Hause. Kartoffeln, Äpfel, Wurzel- und anderes Gemüse beissen sich untereinander nicht, wenn sie lose zusammen in der Tasche oder dem Korb liegen…….. und bevor man selbst diese anbeisst, werden sie eh zuhause gewaschen…………..oder? Bei mir fällt seit geraumer Zeit zwar nicht nullkommanullnix an Müll an, wie bei Zero Waste- Experten, die das zustandebringen und für die Müll idiotisch und nur was für Trottel, ist.

Aber doch so wenig Biomüll, dass er nicht mal die kleinste Biomülltüte voll füllt, bis 14-tägig die Biotonne geleert wird. Noch weniger Restmüll für ebenfalls 14-tägigen Abholturnus. Und so wenig Verpackungsmüll, dass es nichts ausmachen  würde, wenn ich mal einen oder gar zwei Turnusleerungen der lokalen Abfallentsorgung und das Rausstellen des gelben Sackes verpasse, wenn ich mal auswärts und am Vorabend der Abholung nicht da bin. Und die finden (wie die Leerung der Papiertonnen) eh nur alle 4 Wochen statt — selbst nach 12 bis 16 Wochen wäre mein gelber Sack nicht mal halb voll.

Finden Sie es denn nicht auch wirklich idiotisch, sich beim Einkauf, beim Heimtragen und dann auch noch zuhause mit Müll befassen zu müssen, den Sie bereits bezahlt haben, heimtragen sollen, dort sortieren und in getrennten Behältern oder Tüten erst in der Wohnung und dann in Tonnen oder Säcken lagern müssen, bis er im Turnus abgeholt wird? 

Man kann (und muss) nicht alles nachmachen, was der eine oder andere so konsequent praktiziert. Und für Singles oder aus dem Familienleben und Kindererziehungszeiten nach flügge gewordenem Nachwuchs wieder leichter und mit weniger anfallendem Bedarf Lebende ist es zweifellos einfacher, Müll bereits von vornherein zu vermeiden, als für mehrköpfige Familien beim Gross- oder Wocheneinkauf. Und dennoch…….für die einen wie die anderen lohnt sich, ganz grundsätzlich einiges gleich beim Einkauf zu überdenken und einfach mal im Laden zu lassen. Im Regal, bei der Wahl der Produkte auch gemessen an der Verpackung. Mindestens aber im Laden, bevor sie ihn verlassen und gleich dort zurücklassen, was Sie nicht brauchen.

Goldgrube Müll – Das Geschäft mit unserem Abfall
09.03.2015 | 44:00 Min. | Verfügbar bis 09.03.2016 | Quelle: NDR
Links zum Thema Recycling, Abfall und Müllentsorgung

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Über Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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2 Antworten zu Goldgrube Müll – {nur} für Unternehmen, die davon leben

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