„Dafür muss heute noch jemand bluten!“

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Treffer © Liz Collet

Manches können Sie nicht mal als fantasievolle Blogkritzlerin erfinden.

Sowenig wie diese Geschichte, die (Sie sind ein schlimmes Publicum, wahrlich. Feel welcome!) Sie scheinbar sehr erheiterte.

Die hübschesten Geschichten kritzelt immer das Leben. Ich höre und gugge ihm daher so gern zu.

Auch am Telefon. Wie beim Gespräch mit einem Arbeitgeber. Subton – sagen wir – „bissi“ bissig und im Blutrausch von Kündigungslaune. Nach vielleicht weniger  kündigungs-, als eher  abmahnungsrelevantem Fehlverhalten in seinem Betrieb. 

Dafür muss heute noch jemand bluten!“

Eigentlich ist jener Arbeitgeber strikter Vegetarier.

Und – nur so um Irrtümer auszuschliessen – kein Metzger.

Und wenn SIE jetzt kichernd und ketzerisch einwenden wollten, vegetarische Metzger, das sei doch ein Widerspruch in sich und undenkbar, ……

CAVE! Aus solchem Gedankengut stricken manche den Vorwurf einer Diskriminierung.

Btw………..kenne ich eine Metzgerei in der dritten Generation, die derzeit von Vater (Steakfan erster Klasse, sehr gern sehr blutig) und Sohn (seit Jahren Vegetarier, grillt selbst Tofu liebevoll nach einem Wellness-Bad in würziger Marinade auf dem Grill zartgar) gemeinsam geführt wird.

Wie gesagt……..kann man nicht erfinden.

Sowenig wie Jäger, die soviel Herz für’s Wild haben, dass sie selbst mit dem Risiko von Sanktionen die Abschussquote verweigern, weil und wenn die lieben Bambis doch „keinen Schaden anrichten“…….

Wenn die dort so weiter machen, komme ich nicht mehr genug auf meine Quote. An Herz. Und anderen Genussteilchen für mein kulinarisches Herz.

Ich brauche jetzt einen Happen zwischen die Kiemen. Für den vielleicht jemand heute auch noch……… ….

On va voir, was der Markt und Mittwoch heute in Murnau’s guter Stube hergeben.

Vielleicht einen schlachtreifen und zu erhaschenden und zu erjagenden Käse vom einen oder anderen Marktlieferanten? Zu denen (wenn auch nur vierzehntägig) auch ein ganz besonderer  Käseliebhaber und -sommelier gehört. Käse? Immer gern. Aber…… nach (sic!) der Erbeutung meines Leberkässcherzls und saftiger Fleischeslustopfer bei einem meiner Lieblingsmetzger, bien entendu.

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Über Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
Dieser Beitrag wurde unter Arbeitsrecht, Ironymus Sein, Mörderische Geschichten aus der kleinen Lindenburg, Münchner Spitzerln, Murnauer Spitzerl, Nähkästchen, News & Medien abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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