Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser

Am Brunnen vor dem Tore © Liz Collet

Am Brunnen vor dem Tore © Liz Collet

Die Wahrheit über Nestlés Geschäft mit dem Wasser ist nicht das erste Mal Thema hier im Blog, wie das Thema Trinkwasser generell auch.

Schlicht, weil ich es für eines der essentiellen Themen global wie für jeden Einzelnen halte.

Und schlicht weil ich es – während der Blick von Gesellschaft, Öffentlichkeit und Politik weit mehr fokussiert wird auf digitale Daten als Mittel des Krieges und der Macht gegenwärtig wie für die Zukunft – für eines der mindestens ebenso gefährdeten Güter der Menschheit halte, über das Macht und Monopol ausgeübt weit gefährlicher ist.

Wasser ist schlicht DAS Element, ohne das kein Mensch zu leben imstande ist.

Es ist keine Platitüde. Es ist schlicht und einfach so banal wie wahr.

Man kann daher nicht oft genug auf Unternehmen und Gefahren hinweisen, die sich aus der Unternehmenspolitik ergeben, wie der von Nestlé. Gelegenheit hierzu bietet ein aktueller Beitrag der ARD. 

Er zeigt nicht nur zum Teil erneut, zum Teil mit neueren Informationen die Hybris einer Unternehmensführung und Marschrichtung zu einer globalen Marktmonopolstellung. Er thematisiert auch, wie mit überschaubar geringem, in zeitlicher, räumlicher und finanzieller Hinsicht überschaubar geringem Aufwand Unternehmen Imagepolitur betreiben. Imagepolitur und Imagekosmetik, die ihnen Märkte öffnet.

Imagepflege, mit der Verbrauchern suggeriert wird, ein soziales Unternehmen zu unterstützen, wenn sie deren Produkte kaufen. Was bequem das Konsumentengewissen streichelt, das sich ethisch so gern beim Empörungsdemokraten und Salonethiker streicheln und wieder ins Körbchen zurückkuschen lässt, wenn es nur ein Möhrchen sozialen Engangements eines Unternehmens vor die vegane, vegetarische oder wenigsten Bio-Fresser-Näschens gehalten bekommt.

Am Beispiel von sozialem Engagement, das seit rund 10 Jahren nicht mehr aktiv stattfindet, mit dem aber weiter geworben wird, spiegelt der Beitrag der ARD auch, dass und wieviel vom Verbraucher als vermeintlich soziale Leistung eines Unternehmens hingenommen wird, wenn es nur einfach behauptet wird.

Während der Verbraucher mit jedem von Nestlé produziertem und gekauftem Produkt dessen Umsatz und Gewinn steigert, die dazu beitragen, dass ein Unternehmen step by step dem Ziel näher kommt, nicht nur ohnehin erhebliche Teile des Marktes bei Lebensmitteln, bei Food & Beverage bereits abzudecken, sondern auch noch beim Wasser und Trinkwasser so viel Land zu gewinnen, redensartlich wie auf den Markt bezogen, dass der Verbraucher selbst am Ende den immer höheren Preis dafür zahlen wird.

Den er schon jetzt irrsinnigerweise in Wasser und Wässerchen mit Zusatzstöffchen und in abgefüllte Flüssigkeiten investiert, über die und ihren Inhalt sich eigene Beiträge lohnen würden.

Während in der Unternehmensführung einer sitzt, der ungeniert öffentlich erklärt, Zugang zu Trinkwasser sei kein Menschenrecht.

Un.be.dingt ansehen!

SEHENS.WERT.

Bottled Life – Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser.

Und zum Thema Wasser sollten Sie auch das Ihrem Augenmerk einverleiben.

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Über Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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