Da legst Di nieder! {Bissl betäubt. Oder k.o. Oder so.} – In Bambärsch is was los am Klinikum!

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Bärige Frühlingsstunden © Liz Collet

In Kliniken wird ja immer mal wieder einer schlafen gelegt.

Patienten beispielsweise.

Vor operativen Eingriffen ist das durchaus nicht unüblich. Damit der Patient dem Chirurgen nicht beim Aufschneiden (also nicht dem verbalen, sondern dem chirurgischen) dreinredet, weil er dank Wikipedia, Netdoktor und sonstigem Internet inzwischen allerlei besser weiss. Oder es zumindest glaubt.

Ganz böse Zungen behaupten, damit hätte der Patient schon mit 80% der Ärzte etwas gemeinsam, die auch glauben, sie wüssten, was sie tun. Wie gesagt, nur ganz hundsgemeine böse Zungen.

Halbwissen ist für manchen ja schon mehr, als ein nicht geringer Prozentsatz der Bevölkerung zu bieten hätte. Halbwissen führt aber leider bei auch nicht wenigen zur Selbstüberschätzung der eigenen Kompetenz.Gilt auch bei manchen Halb- und anderen Göttern. Solchen in weiss oder grün, die schon den einen oder anderen zum Schlafen und dann noch tiefer und vor allem länger, sehr lange schlafen gelegt haben.

Das fällt dann – btw. –  in die Kategorie „Da legst Di‘ nieda und stehst nach der OP glei‘ gar nimmer auf“.

Manche mussten später wieder ausgebuddelt werden. Das ist etwas umständlich, um Behandlungsfehler – Anästhesiefehler und andere inklusive – doch noch zu klären, wird daher seltener gemacht, als schlechte Krimis uns gern glauben machen.

Zurück zur hübschen Methode der Narkose zu Zwecken operativer Eingriffe, die – man höre und staune immer wieder – sogar alle tödlichen Krankenhausinfektionen tödlich mit Nichtachtung strafend und überlebend zu erfolgreicher Behandlung und Heilung von Patienten führen.

Wer Medizin ein paar Jahre studiert und praktiziert hat, findet es eher unpraktisch und störend, wenn der vor ihm zur OP Liegende ihm noch erklären möchte, wie er das Skalpell anzulegen hätte. Weil er – der Superpatient – schliesslich ganz genau bei jener unlängst live im TV übertragenen OP am offenen Herzen gesehen habe, wie das gemacht werden müsse.

Wenn Sie bisher noch glaubten, Narkose sei in erster Linie ein Mittel, um dem Patienten Leid oder jedenfalls Schmerzen zu ersparen, wissen Sie es jetzt besser.

Wenn Sie jetzt noch daran denken, dass auch Ihr Kfz-Mechatroniker sich selten gern bei der Arbeit über die Schulter und ins Innere des Fahrzeugs guggen lässt, das er für Sie wiederbeleben oder sonst verarzten soll, geht Ihnen vielleicht auch ein weiteres Birndl und helles Licht auf. So hell wie die OP-Leuchten über Ihrem OP-Tisch, dass mancher eben auch schlicht nicht gern Zeugen bei der Arbeit hat. Und für das, wie er sie macht.

Natürlich nicht, weil ihn das dabei oder hinterher bei kleinen Maläsen und Pannen der Eingriffe nervös macht. Beim Blick auf Haftungsjudikatur, Darlegungs- und Beweislast und die Prämien der Berufshaftpflichtversicherung. Sondern einfach nur zu IHREM Besten. Weil ER sich dann vüüüüüül besser auf das konzentrieren kann, was auch ohne Ihre quasselnde oder hineinfuhrwerkende Hilfe schwer genug ist.

Seit der Sache mit der Keule und späteren hübschen handgewerkten Holzhammermodellen hat man sich in Sachen Narkose weiterentwickelt. Dass mancher Patient dennoch seine OP unerkannt hellwach miterleben „darf“, ist eine noch etwas unschöne Sache und wird gern als unglaubhaft abgetan; dass es solche Fälle indessen gibt, ist belegt. Wenn Sie Erfahrungen solcher Patienten dann hören und lesen, wünschen Sie sich eine Rundum-Vollkommen-Vollnarkose. Wenn nötig auch mit dem Holzha…äh, nein, doch lieber nicht. Die Nebenwirkung könnte leicht in den Bereich der Hirntoddiagnostik führen und vielleicht sind Sie für eine Organspende dann doch noch nicht bereit.

So oder so – man kann  also im Regelfall von einem Konsens ausgehen bei Patienten wie medizinischem Personal, dass eine moderne Form der Narkose im Grundsatz wünschenswert ist. Bei OP.

Aber eigentlich nur dann.
Dass man nicht von jedem einfach mal so schlafen gelegt werden will, hat sich eigentlich auch herumgesprochen im Kontext der Themen von k.o.Tropfen.

Man KÖNNTE nun eigentlich davon ausgehen, dass man sich kein Schild umhängen muss, dass das nicht nur für die freien Zeiten des Tages gilt, in denen Menschen sich mit Menschen unter Menschen mischen und nichts ins Glas und Getränk gemischt bekommen wollen. Sondern auch für die Zeiten des Tages, an denen man seiner beruflichen Beschäftigung nachgeht. Und dass das auch dann gilt, wenn man diese zufälligerweise in einer Klinik ausübt.

In Bambärsch, pardon: in Bamberg gelten da offenbar eigene Regeln. Für manche jedenfalls. Für eine Mitarbeiterin beispielsweise, die auch bissl dem Schlafenlegen Nachhilfe und Vorschub geleistet haben soll. Mit k.o.Tropfen.

Als hätte das Klinikum Bamberg nicht schon mit einem ehemaligen Chefarzt Dilemma de Luxe genug am Hals, dem man auch das Eine oder Andere vorwirft, das er verabreicht und an Patientinnen dann begangen haben soll, bevor er einer Dokumentationsfreude Auslauf und die Zügel schiessen liess, welche bei der vielfach gehörten Klage über allzu ausufernde ärztliche Dokumentationspflichten erstaunlich zu nennen ist. Aber das könnte daran liegen, dass Fotografieren hübscher als Form der Dokumentation und bequemer ist, als das, was Klinikalltag und ärztliche Dokumentationspflichten nach Recht, Gesetz und Rechtsprechung sonst so für wünschenswert und erforderlich bezeichnen.

In Bamberg hat ’s scheint’s ganz eigene Sitten und Gebräuche. Und Auffassungen darüber, wer wen wann wozu mal bissl schlafen legen darf.

Von Chefärzten bis hin zu anderen Mitarbeitern.

Nur mal so……..en passant:

Wie steht es eigentlich so um Ihren Schlaf? Schlafen Sie gut? Und genug?

Denn falls nicht, vielleicht wollen Sie dann mal vorbei schauen im Klinikum Bamberg? Als Patient oder vielleicht als Minijobber und Kollege? Vielleicht kommen Sie ja dann auch in den Genuss …..?

Sie müssten vielleicht darauf achten, ins Visier einer gewissen Kollegin zu geraten, um in den Vorzug ihrer Vorzugsbehandlung zu gelangen. Aber mit ein paar unkollegialen Bemerkungen kann man derlei ja beschleunigen. Vermute ich. NOCH ist die betreffende Mitarbeiterin (dem Vernehmen nach auch nach der mutmasslich zwischenzeitlich erfolgten Vernehmung der Unschuldsvermutung geschuldet) weder gekündigt, ja noch nicht einmal freigestellt.

Vielleicht wurde sie inzwischen in die Anästhesie ………? Ksch….psssschhhht….. nur so ein fieser kleiner Gedanke, dessen ich mich nicht hurtig genug erwehren konnte, bevor er die Tastatur über die flinken kleinen Glubberl erreichte. Ebenso wie der, ob man vielleicht dort schon froh ist, dass es nicht (wieder) um sexuelle Motive beim Verabreichen der k.o.-Tropfen ging, sondern „nur“ um Mobbing und deswegen vielleicht nicht mal eine Freistellung, geschweige denn Kündigung für erforderlich hält?

Also passen Sie auf und bleiben Sie immer hübsch hellwach in Ihrer Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, wer Ihnen wann was wo und warum gibt, wenn Sie sich ins Klinikum begeben.

Vielleicht sollte man sich bei der Leitung und dem Träger der Klinik mal überlegen, ob man dem Klinikum nicht einen neuen Namen gibt.
„Schlaflabor Bamberg“ ………..schiene mir als erster Arbeitstitel für die Umbenennung schon mal recht kommod. Für alle, die es sich ungeachtet solcher Meldungen dort in Bamberg a bisserl kommod machen.

Ni X für U ngut!

PS: Nicht dass Sie der Illusion anheimfallen, der Blog schlafe auch, ferien- oder sonst bedingt. Oder die strahlendschöne Sonne über dem Blauen Land triebe mich oder die bärigen kleinen Fellracker von der Werkelbank weg und hinaus auf den Staffel- oder die anderen Seen rund um die kleine Lindenburg.  Stay tuned. More……………soon.

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Über Liz Collet

Photographer, Author, Foodstylist, Jurist
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