Rekordentschädigungssumme für Jörg Kachelmann im Prozess gegen Medienhaus Axel Springer

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Money © Liz Collet

Das Landgericht Köln hat heute über den Schmerzensgeldstreit zwischen Jörg Kachelmann und dem Medienhaus Axel Springer entschieden. Erwartungsgemäss erging die Entscheidung zugunsten Jörg Kachelmanns, der 2,25 Millionen Euro Entschädigung geltend gemacht hatte.

Die Höhe der Entschädigung blieb zwar hinter der Forderung zurüück, ist indessen gleichwohl soweit die höchste, die jemals in einem vergleichbaren Fall in Deutschland gezahlt wurde für unwahre und Persönlichkeitsrechte verletzende Berichterstattung, im Falle von Jörg Kachelmann im Rahmen des Mannheimer Strafprozesses gegen ihn. Kachelmann wurde der Vergewaltigung beschuldigt und 2011 freigesprochen.

Vergleichsgespräche zwischen Axel Springer-Vertretern und Kachelmanns Anwalt Ralf Höcker waren Berichten zufolge mehrfach gescheitert. Beim ersten Gütetermin im März dieses Jahres entließen die Richter die Parteien mit dem Hinweis, dass es zwar ein Urteil pro Kachelmann geben würde, wiesen aber auch darauf hin, dass dieses nicht bis an die Forderungen des ehemaligen Wettermannes der ARD heranreichen wird. Letztlich ging es von den hunderten Beanstandungen um 26 Print- und 21 Onlinefälle, bei denen das Gericht schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzungen für möglich gehalten hatte. Immer noch eine „außergewöhnliche Dimension“, wie der Vorsitzende Richter Dirk Eßer damals Berichten zufolge betont habe.

Dies und die ganze Meldung lesen Sie HIER, beim LG Köln ist bislang noch keine Pressemitteilung über die Entscheidung abrufbar.

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