Mörderisch sexueller Lustgewinn eines LKA-Beamten

Save the date © Liz Collet

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Ein LKA-Beamter hat einen 59-jährigen Mann getötet und anschliessend zerstückelt. Das Tatopfer soll mit dem Handeln des Angeklagten einverstanden gewesen sein und den Wunsch gehabt haben, von dem Mann geschlachtet und verspeist zu werden.

Das Landgericht Dresden hat den Beamten des Landeskriminalamts Sachsen wegen Mordes in Tateinheit mit Störung der Totenruhe zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten verurteilt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts tötete der voll schuldfähige Angeklagte einen 59-jährigen Mann, um die anschließende Zerstückelung des Körpers zu ermöglichen, von der er sich sexuellen Lustgewinn versprach.

Das Landgericht ist davon ausgegangen, dass die Tat zur Befriedigung des Geschlechtstriebs und zur Ermöglichung einer Straftat begangen worden ist. Von der Verhängung lebenslanger Freiheitsstrafe sah es ab, weil  das Tatopfer mit der Tötung durch den Angeklagten nicht nur einverstanden war, sondern diese aufgrund eines seit mehreren Jahren stabil bestehenden Wunsches auch unbedingt wollte.

Gegen das Urteil haben der Angeklagte mit dem Ziel des Freispruchs und die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt. Die Staatsanwaltschaft vertritt die Auffassung, dass gegen den Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe hätte verhängt werden müssen.

Nun hat der Bundesgerichtshof für die Revision des Falles Verhandlungstermin am 6. April 2016, 11.00 Uhr terminiert.

Bundesgerichtshof –  5 StR 504/15 , Vorinstanz:  Landgericht Dresden – Urteil vom 1. April 2015 – 1 Ks 140 Js 56327/13

Pressemitteilung BGH vom 15. Februar 2016

Der Fall hat seinerzeit mediale Aufmerksamkeit erlangt, unter anderem in

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